Auch: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Die BaFin ist die deutsche Finanzaufsicht. Sie erteilt Erlaubnisse, beaufsichtigt Anbieter und kann ihnen das Geschäft untersagen. Eine solche Erlaubnis bedeutet allerdings nur, dass ein Anbieter beaufsichtigt wird – sie schützt weder vor Kursverlusten noch sichert sie Deine Coins ab.
Auch: Bärenmarkt, Abwärtsphase
Als Bärenmarkt bezeichnet man eine längere Phase fallender Kurse, üblicherweise ab etwa 20 Prozent unter dem letzten Hoch. Am Krypto-Markt können solche Phasen Monate bis Jahre dauern. Wann ein Bärenmarkt beginnt und wann er endet, lässt sich allerdings erst im Rückblick sicher sagen.
Kürzel: BTCBitcoin ist die erste und mit Abstand größte Kryptowährung und ging 2009 an den Start. Neue Bitcoin entstehen durch Mining, die Gesamtmenge ist auf 21 Millionen Stück begrenzt. Genutzt wird Bitcoin vor allem als Wertaufbewahrung und als Zahlungsnetzwerk, nicht als Plattform für Programme.
Auch: Halving, Halbierung
Beim Halving halbiert sich die Belohnung, die Miner für einen neuen Block erhalten. Das passiert etwa alle vier Jahre und sorgt dafür, dass immer weniger neue Bitcoin entstehen, bis die Obergrenze von 21 Millionen erreicht ist. Der Termin steht fest im Protokoll – über den Kurs sagt er allerdings nichts aus.
Ein Block ist ein Paket aus Transaktionen, das gebündelt in die Blockchain geschrieben wird. Jeder Block verweist auf den vorherigen, so entsteht die Kette. Wie lange es bis zum nächsten Block dauert, ist je Netzwerk unterschiedlich: Bei Bitcoin sind es im Schnitt zehn Minuten.
Eine Blockchain ist eine Datenbank, die aus aneinandergehängten Blöcken besteht und gleichzeitig auf vielen Rechnern liegt. Jede Transaktion ist darin für alle nachvollziehbar gespeichert. Weil alle Teilnehmer dieselbe Kette prüfen, lässt sich ein einmal eingetragener Block nachträglich praktisch nicht mehr verändern.
Auch: Cross-Chain-Bridge, Brücke
Eine Bridge verbindet zwei Blockchains, damit Du Werte von einem Netzwerk in ein anderes bringen kannst. Die Coins werden dabei meist auf der einen Seite gesperrt und auf der anderen neu abgebildet. Vorsicht ist hier besonders wichtig: Bridges gehören zu den am häufigsten angegriffenen Stellen im Krypto-Bereich.
Auch: Bullenmarkt, Aufwärtsphase
Als Bullenmarkt bezeichnet man eine längere Phase steigender Kurse, meist begleitet von wachsendem Interesse und viel Berichterstattung. In solche Phasen fallen am Krypto-Markt auch die größten Übertreibungen. Käufe, die im nächsten Abschwung am meisten wehtun, entstehen deshalb fast immer im Bullenmarkt.
Auch: Token-Burn, Verbrennen
Bei einem Burn werden Token dauerhaft aus dem Umlauf genommen, indem man sie an eine Adresse schickt, auf die niemand zugreifen kann. Projekte nutzen das, um das Angebot zu verknappen. Ein kleineres Angebot führt allerdings nicht automatisch zu einem höheren Kurs – entscheidend bleibt die Nachfrage.