Redaktionelle Grundsätze
Wer unsere Ratgeber schreibt, woher die Informationen stammen und wo unsere Grenzen liegen.
Unser Anspruch
Ein Ratgeber ist für uns dann gut, wenn Du danach eine Frage beantworten kannst, die Du vorher nicht beantworten konntest. Daran messen wir jeden Text, den wir veröffentlichen.
Krypto ist ein Thema, bei dem falsche oder halbe Informationen richtig teuer werden können – eine verlorene Seed-Phrase, eine versäumte Haltefrist, ein Klick auf den falschen Link. Deshalb schreiben wir lieber einen Ratgeber weniger, dafür einen, auf den Du Dich verlassen kannst.
Wer schreibt
Andreas Schmitt (Andi) und Reza Farjoud (Peed) – niemand sonst
Es gibt bei uns keine anonyme Redaktion und keine eingekauften Texte. Unter jedem Ratgeber steht der Name der Person, die ihn geschrieben hat – dieselben zwei Namen, die Du aus unseren Videos kennst.
Wie ein Ratgeber entsteht
Bis ein Ratgeber online geht, durchläuft er immer dieselben sechs Schritte:
- 1
Das Thema kommt von Euch
Wir denken uns Themen nicht am Schreibtisch aus. Sie stammen aus den Kommentaren unter unseren Videos und aus den Fragen, die uns über Social Media und per Mail erreichen. Was dort immer wieder gefragt wird, wird bei uns ein Ratgeber.
- 2
Recherche an der Quelle
Wir gehen an den Ursprung: bei Steuer- und Rechtsfragen an den Gesetzestext, bei Anbietern an deren Dokumentation, bei Technik an das Whitepaper und die öffentlich einsehbaren Daten der Blockchain. Bei Grundlagenthemen wie „Was ist Bitcoin?“ heißt das, dass wir erklären, wie die Sache tatsächlich funktioniert – und nicht abschreiben, wie sie anderswo zusammengefasst wird.
- 3
Praxis statt Theorie
Wo es etwas auszuprobieren gibt, machen wir es einmal selbst durch: Konto anlegen, Wallet einrichten, Steuerreport erstellen. Wo es nichts auszuprobieren gibt – bei Grundlagen oder bei Tipps für den Einstieg – schreiben wir aus dem, was wir seit 2021 selbst erlebt und in über 700 Videos erklärt haben. Einschließlich der Fehler, die wir dabei gemacht haben.
- 4
Schreiben
Erst die Rohfassung, dann kürzen. Jeder Fachbegriff, der stehen bleibt, wird beim ersten Auftauchen erklärt.
- 5
Vier Augen
Kein Ratgeber geht online, den nur einer von uns gesehen hat. Der jeweils andere liest gegen – vor allem darauf, ob der Text auch für jemanden funktioniert, der das Thema nicht kennt.
- 6
Veröffentlichen mit Namen und Datum
Jeder Ratgeber trägt den Namen der Person, die ihn geschrieben hat, und ein Datum, das den aktuellen Stand anzeigt. Kein anonymes „Redaktion“.
Woher unsere Informationen kommen
Die meisten Krypto-Texte im Netz sind Zusammenfassungen von Zusammenfassungen. Mit jeder Stufe geht Genauigkeit verloren, und irgendwann steht eine Behauptung im Raum, die niemand mehr belegen kann. Deshalb haben wir eine klare Rangfolge:
Das sind unsere Quellen
- Bei Steuern und Recht: Gesetzestexte, Schreiben des Bundesfinanzministeriums, Veröffentlichungen der BaFin
- Bei Grundlagen und Technik: Whitepaper, offizielle Dokumentation, öffentlich einsehbare Blockchain-Daten, Fachliteratur
- Bei Anbietern: deren eigene Preis- und Produktangaben – und was wir im Test davon bestätigen konnten
- Bei allem Praktischen: unsere eigenen Tests und das, was wir dabei selbst erlebt haben
Das zählt für uns nicht als Beleg
- Andere Vergleichsportale und Blogs als Beleg – wir suchen stattdessen deren Quelle und prüfen sie selbst
- Behauptungen aus sozialen Netzwerken, deren Ursprung sich nicht nachvollziehen lässt
- Antworten einer KI, die wir nicht an der Originalquelle gegengeprüft haben
- Pressemitteilungen und Werbematerial eines Anbieters als einzige Grundlage
Wo eine Aussage auf einer konkreten Quelle beruht, verlinken wir sie direkt im Text. Wenn wir etwas nicht sicher wissen, schreiben wir das hin, statt es zu verschweigen.
Wie wir KI einsetzen
Bei der Recherche nutzen wir neben Suchmaschinen, Fachliteratur und unseren eigenen Notizen auch KI-Werkzeuge – vor allem, um schneller einen Überblick zu bekommen und Quellen zu finden. Was dabei herauskommt, ist für uns ein Zwischenschritt, kein Ergebnis: Jede Angabe, die es in einen Ratgeber schafft, sehen wir vorher an der Originalquelle nach.
Was in unseren Ratgebern steht – und was nicht
Wir wollen, dass Du nach dem Lesen selbst entscheiden kannst. Das schließt bestimmte Inhalte aus, die anderswo zum Standard gehören:
Das findest Du bei uns
- Wie etwas funktioniert und warum es so gebaut ist
- Welche Risiken es gibt, im selben Absatz wie die Chancen
- Was schiefgehen kann und woran Du es erkennst
- Woran Du selbst weiterprüfen kannst, wenn Du es genauer wissen willst
Das findest Du bei uns nicht
- Kursprognosen – niemand weiß, wo ein Kurs in drei Monaten steht
- Kaufempfehlungen für einzelne Kryptowährungen
- Künstliche Dringlichkeit wie „jetzt einsteigen, bevor es zu spät ist“
- Angstmache, um Dich zu einem Produkt zu drängen
Wie wir schreiben
Wir duzen Dich, weil wir mit Dir reden wollen und nicht über Dich. Wir benutzen so wenig Fachbegriffe wie möglich – und wenn einer nötig ist, erklären wir ihn beim ersten Auftauchen.
Fachsprache ist bequem für den, der schreibt, und anstrengend für den, der liest. Ein Beispiel für den Unterschied:
So nicht
Non-custodial Wallets ermöglichen die souveräne Verwahrung digitaler Assets ohne Intermediär und minimieren dadurch das Counterparty-Risiko.
Sondern so
Bei einer eigenen Wallet hast nur Du den Schlüssel. Kein Unternehmen kann an Deine Coins – und keins kann sie verlieren. Dafür trägst Du die Verantwortung allein.
Wie wir mit Fehlern umgehen
Wir machen Fehler. Die Frage ist nur, was danach passiert. Bei uns gilt: Wir bessern nicht heimlich nach.
Korrigieren wir eine inhaltliche Aussage nachträglich, steht am Ende des Ratgebers ein Hinweis mit Datum, was geändert wurde. Reine Tippfehler und Formulierungen bessern wir stillschweigend aus – alles, was die Aussage verändert, wird sichtbar gemacht.
Wenn Dir in einem unserer Ratgeber ein Fehler auffällt, sag uns über unser Kontaktformular Bescheid. Wir prüfen das und melden uns zurück – auch dann, wenn wir am Ende bei unserer Fassung bleiben.
Aktualität
Jeder Ratgeber trägt einen Stand
Oben an jedem Ratgeber steht ein Datum in dieser Form:
Aktualisiert am: 05.08.2026
Beim ersten Veröffentlichen ist das der Tag, an dem der Ratgeber online gegangen ist. Sobald wir etwas am Text ändern, rückt der Stand automatisch auf den Tag der Änderung. Du siehst also immer, wie aktuell die Fassung ist, die Du gerade liest.
Ändert sich etwas Grundlegendes, etwa an der Steuerrechtslage oder der Regulierung, überarbeiten wir die betroffenen Ratgeber und setzen den Stand neu. Ratgeber, die wir nicht mehr pflegen können, nehmen wir offline, statt sie veraltet stehen zu lassen.
Unabhängigkeit von Werbepartnern
Unsere Ratgeber verlinken an vielen Stellen auf unsere Vergleiche, und in diesen Vergleichen stehen teilweise Affiliate-Links. Deshalb der klare Satz dazu: Kein Ratgeber entsteht, weil ein Anbieter dafür bezahlt hat. Kein Thema kommt auf die Liste, weil sich damit Provision verdienen lässt.
Ein bezahlter Beitrag wäre bei uns als Werbung gekennzeichnet – bisher gab es keinen. Womit wir stattdessen unser Geld verdienen, legen wir vollständig offen.
Was ein Ratgeber nicht leisten kann
Unsere Ratgeber erklären allgemeine Zusammenhänge. Sie kennen Deine Vermögenssituation nicht, nicht Deinen Steuersatz und nicht Deine Pläne. Sie sind deshalb ausdrücklich keine Anlageberatung, keine Steuerberatung und keine Rechtsberatung.
Gerade bei Steuerfragen gilt: Wir erklären die Regeln, wir dürfen und wollen Deinen Einzelfall aber nicht bewerten. Dafür gibt es Menschen mit Zulassung – und die sind ihr Geld wert.
Kryptowährungen sind hochvolatil. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist jederzeit möglich. Die finale Entscheidung liegt immer bei Dir.
Und wie entstehen die Vergleiche?
Für unsere Anbieter-Vergleiche gelten eigene Regeln: feste Bewertungskategorien, ein Gebühren-Praxistest mit echtem Geld und eine klare Reihenfolge zwischen Ranking und Partnerschaft.

